Raum Bülach: Beispielhafte Planung im Raum Bülach

Medienmitteilung vom 18. Dezember 2015

Bachenbülach, Bülach, Hochfelden, Höri und Winkel haben sich zu einem beispielhaften Schritt entschieden: Sie erarbeiten ihre kommunalen Richtpläne gemeinsam.

Ziel ist, die zukunftsgerichtete Entwicklung des Raums Bülach in den nächsten 20−30 Jahren zu sichern. Denn Siedlungsdruck und Verkehrsbelastung machen nicht an Gemeindegrenzen Halt.

Wie nutzt man Chancen?

Geplant ist, die Richtpläne der Gemeinden bis Sommer 2018 unter breiter Mitwirkung der Bevölkerung zu erarbeiten. Dabei sollen Stärken, Chancen und Risiken des Raums Bülach aufgezeigt und wichtige Themenfelder und Ziele definiert werden.

Die Richtpläne geben die langfristige Strategie vor und weisen die dafür notwendigen wichtigen Entwicklungsspielräume aus. Siedlung, Verkehr, Landschaft und öffentliche Infrastruktur werden dabei eng aufeinander abgestimmt.

Denn klar ist: Die Bevölkerung im Raum Bülach wächst weiter, der Siedlungsdruck nimmt zu, die Belastung des Strassennetzes steigt.

Das sind Herausforderungen, die sich nur in enger Zusammenarbeit im funktionalen Raum effizient und zielführend bewältigen lassen.

Gemeinsam Weichen stellen: der Prozess

Bis im Sommer 2018 sollen die Richtpläne erarbeitet sein und dem Stadtrat Bülach beziehungsweise den Gemeindeversammlungen der anderen vier Gemeinden zur Genehmigung vorgelegt werden.

Die Projektorganisation gewährleistet eine breit abgestützte Meinungsbildung und zugleich eine effiziente Erarbeitung und Beratung.

Die Verantwortung für den Prozess und die Inhalte liegt bei den Exekutiven der fünf Gemeinden. Eng in den Prozess eingebunden sind ausserdem die kommunalen Verwaltungen.

Begleit- und Arbeitsgruppen, in denen unterschiedliche Fachdisziplinen und Interessengruppen vertreten sind, begleiten den Prozess als 'Pulsmesser'.

Von Beginn an in den Prozess einbezogen ist auch die Bevölkerung. In zwei öffentlichen Echoräumen werden die Inhalte diskutiert, um ein möglichst breites Spektrum an Meinungen und Bedürfnissen in die Erarbeitung einzubeziehen.

Darüber hinaus hat die Bevölkerung die Gelegenheit, ihre Anliegen in der gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Mitwirkung schriftlich einzubringen.

Klare Zielvorgaben: die Meilensteine 2016−2018

  • Im April 2016 ist ein erster Meilenstein angesetzt: In einer öffentlichen Veranstaltung, dem «1. Echoraum», sollen die erarbeiteten Entwürfe für das räumliche Gesamtbild und die entsprechenden Ziele präsentiert und intensiv diskutiert werden.

    Im Anschluss werden Gesamtbild und Ziele überarbeitet.

  • Vom Herbst 2016 bis Mai 2017 erfolgt die Erarbeitung des Richtplanentwurfs, der im Frühling 2017 − in einem 2. Echoraum − öffentlich präsentiert und diskutiert wird.

  • Zwischen Mai 2017 und Juni 2018 ist das formelle Verfahren angesetzt. Zum einen werden die Richtplanentwürfe der Prüfung durch den Kanton, zum anderen der gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Mitwirkung unterzogen.

    Aufgrund der schriftlichen Rückmeldungen aus Bevölkerung und Kanton werden die Richtpläne im Anschluss überarbeitet. Die Exekutiven der Gemeinden geben die Richtpläne frei für die Behandlung an der Gemeindeversammlung.

 

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